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Tagesfunde vom 26.01.09 – Nebel, Hörer, Hasser, Größer, Zeitmanager, Beobachter, Entdecker, Schreiber, Interviewer

Wenn ich den Radiosprecher von gefrierendem Nebel reden höre, dann bekomme ich immer Gänsehaut. Ganz abgesehen davon, dass ich mir früher immer vorgestellt habe, dass gefrorener Nebel sozusagen feste Luft (also eine Eiswand) sein müsste, habe ich mittlerweile genügend Lebenserfahrung, um zu wissen, dass gefrierender Nebel noch wesentlich unangenehmere Kriecheigenschaften hat als Standard-Nebel. Wetter hat die schlechte Eigenschaft, unausweichlich zu sein. Ich muss es hinnehmen und kann nichts daran ändern. Ähnlich dem Kantinen-Speiseplan in der Anstalt. Den kann ich höchstens ignorieren.

Nicht ignorieren solltet ihr die spannenden Literatur-Linkfunde aus den letzten Tage …

  • Ich vergesse diese Seite regelmäßig. Daher halte ich sie hier einmal fest. Auf vorleser.net gibt viel zu entdecken. Unter Anderem auch kostenlose Hörbücher zum download.
  • Dichter hassen besser.” titelt die FAZ. Das stimmt sicher. Im Allgemeinen hassen Kreative Menschen besser.
  • Wo ist eigentlich die Trennlinie zwischen trivialer und großer Literatur? fragt Jutta. Ganz einfach: Bei den Verkaufszahlen, würde ich spontan antworten …
  • Der vierte Teil der Zeitmanagement-Reihe.
  • Absonderlichkeiten lassen Figuren leben. Da kommen solche Studien und Beobachtungen wie gerufen.
  • Die FAZ über 1959. Das Jahr, in dem “die Bundesrepublik Deutschland ästhetisch „das Klassenziel der Weltkultur erreichte“.
  • Autoren entdecken und erleben 2.0
  • Frauen schreiben über Sex und sind erfolgreich damit. Verdammt erfolgreich. Oder erfolgreich verdammt?
  • Bei Colum McCann daheim. Ich finde solche Interviews ungeheuer inspirierend. Unerklärlicherweise.

Heute gefunden: Freie lesungen, Kräche, Plott-Tipps, Sex im Osten, Lektorentelefonate, Online Bibliotheken und Tageswörter.

    Gut. Der progostizierte Wintereinbruch blieb für Berlin bislang aus. Das könnte bedeuten, dass mein Heimweg heute sehr viel entspannter wird, als bisher gedacht. Schlecht. Weil die Kinder sich SOOO auf den Schnee gefreut haben. Und ich habe an dieser Stelle ganz bewusst auf das nennen des Schneekönigs verzichtet. Und außerdem habe ich (wenn ich nichts übersehen habe) es tatsächlichg geschafft, die selbst einberufene ‘also-freie-Woche’ einzuhalten. Also ich muss sagen, dass mich das freut.

    Was ich in den Pagetons gefunden haben, findet sich hier: