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Tagesfunde vom 03.02.2009. Romantraining, literarische Reiseführer, neue alte Wege für Literatur, Blindtexte, Leipziger Allerleileser, schöne Bücher, tote Beilagen und englische Sümpfe.

Während in den deutschen Autohäusern der Abwrackkampf tobt, kämpfe ich mich durch einen Gedankenwust, romanschreiberische Lethargie und meinen Feedreader. Zumindest die letzte Tätigkeit lässt etwas produktiven Ausstoß zu:

  • Trainingsplan für Romanschreibende.
  • Der “Baedeker der Literatur” als literarischer Reiseführer für das vereinte Deutschland. Eine Rezension.
  • Ein Sammelband zur digitalen Publizistik beschreibt “Formen und Wege einer neuen Literatur”. Eine Rezension. Buch mit CD-Rom.  Hm, und ich dachte, CD-Rom war gestern? Aber vielleicht ist Literatur an dieser Stelle etwas langsamer …
  • Ein Blindtext-Archiv. Verwendbar für vielerlei Gelegenheiten.
  • Deutschlandstart für Ebook-Reader im März. Sony bringt seinen Reader zur Leipziger Buchmesse auch in Deutschland heraus.
  • Die Österreicher küren das schönste Buch.
  • Vom Sterben der Literaturbeilagen.
  • Den Titel ‘Wetlands‘ finde ich nett. Das der Kram nun auch noch übersetzt werden musste, eher nicht.

Post-Wochenend-Funde vom 12.01.09 – Wir schreiben deutsch, vergleichen E-Book Reader, freuen uns auf den Bücherfrühling, reden über Palahniuk und rezensieren Bücher. Aber alles erst nach dem Matheüben.

Ein Wochenende vor einer Mathearbeit ist schrecklich. Sicherlich auch für die Kinder, aber in aller erster Linie für die Eltern. Zu mindest, wenn die Kinder so tun, als ob sie noch einen Klassenraum während einer Mathematikstunde von Innen gesehen hätten. Andererseits hat die ganze Aufregung auch etwas für sich. Beim Sport muss ich 10 Minuten auf dem Cardiogerät verbringen, bis mein Puls in Richtung fettverbrennender Höhe tendiert. Beim Matheüben mit drei Kindern geht dies quasi unmittelbar. Spätestens als mein Sohn fragte: “Was ist das für ein Zeichen?” und dabei auf das Pluszeichen deutete, habe ich alle Weihachtsplätzchen und Dominosteinie von den Hüften verbannt. Zur Information: Es ist die dritte Klasse, die er besucht. Aber was soll man machen. Direkt hinter dem Haus lauert der große Rodelberg, es liegt zum ersten Mal seit Jahren wieder richtig Schnee, die Sonne kitzelt durch die Fensterscheibe an der Nase und alle Mathesinne sind von dannen.

Neben dem alle Kreativität lähmenden Matheüben gibt es es natürlich noch die Literatur Welt … Heute gefunden:

Und: Ich habe noch keine Folge des Dschungel-Camps gesehen. Ehrlich.