Posts tagged 'lesen'

Freude in Frankfurt.

Nein. Das soll keine herbstliche Content-Offensive sein. Es gibt nur mehr zu berichten in den letzten Tagen. Nun gut. Außerdem verschiebt sich mein Aktivitätenfokus im produktiven Bereich wieder mehr auf das Schreiben. Was mich freut und zuversichtlich macht, dass es weitergehen kann.

Schlimm genug, dass ich das Gefühl habe, mich erklären zu müssen. Aber zur Sache.

Ich habe einen Buchmessenbericht gefunden, der vor Autorenfreude nur so strotzt. Einen Bericht, der den Leser fühlen und schmecker lässt, wie es gewesen wäre dabei zu sein. Kurz: Einen Bericht, den ich so lesenswert finde, dass ich ihn hier verlinke.

Und wer danach wieder von der Messe-Euphorie befreit werden möchte, dem empfehle ich “Mein erstes Mal in Leipzig“.

Google, Buchsuche und die FAZ.

Die FAZ schreibt in ihrem Feuilleton (und irgendwann werde ich dieses Wort auch im ersten Anlauf richtig schreiben!) über google und die Büchersuche. BILDlich provokant titelt sie mit: Operation Parasitenverlag. Lesbar und interessant ist der Artikel dennoch.

Ich bin bei diesem Thema noch immer leidlich unentschlossen. Ich muss mich bei Gelegenheit ein paar gedankliche Stunden zurück ziehen und zu einem festen Meinungsbild kommen.

Weihnachtsgeschenktipp für Schreibende #12. Das Lesezeichen.

Klar. Autorinnen und Autoren lesen gerne. Und sie müssen auch lesen. Das gehört sozusagen zum Berufsbild. In anderen Branchen nennt man das Marktbeobachtung oder Konkurrenzanalyse. Zum Lesen gehört fast zwangsläufig auch ein Lesezeichen. Zu mindest werden die meisten Leser eines benutzen. Damit sind wir dann auch schon bei meinem Weihnachtsgeschenktipp Nummer 12: Das individuelle Lesezeichen.

Nachdem ich nun schon einige Tipps präsentiert habe, die mitunter auch relativ kostspielig waren, schlage ich heute eine LowBudget-Lösung (*) vor. Einfach mal wieder basteln. Lesezeichen sind auch für Bastellegastheniker wie mich keine allzu große Herausforderung und lassen sich in vortrefflich individueller Art und Weise herstellen. Sozusagen ganz genau auf zu Beschenkenden (Achtung: Mieses Wortspiel!) zugeschnitten.

Ideen und Inspiration kann hier natürlich die Suchmaschine des Vertrauens liefern. Ich habe schon mal geschmult und reiche hier ein paar brauchbare Quellen dar:

Bleibt noch zu sagen, dass gebastelte Lesezeichen natürlich für alle anderen Zielgruppen ein tolles Geschenk abgeben.

Viel Spass beim Basteln.

Die voran gegangenen Weihnachtsgeschenk-Tipps finden sich hier.

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* schreckliche Wortkombination, oder? Sie lief mir heute bereits zweimal über den Weg und blieb irgendwie hängen.

Heidenreichs Nachfolgercasting.

Spiegel online beschäftigt sich mit den möglichen Nachfolgern Elke Heidenreichs. Die Ernsthaftigkeit der vorgestellten Nachfolger darf ich aber ernsthaft bezweifeln – bei Dieter Bohlen habe ich aufgehört zu lesen …

Bundesweite Aktionswoche “Deutschland liest. Treffpunkt Bibliothek”

Mit Ausstellungen, Lesungen und Schauspielen beginnt heute in den Büchereien die Aktion ‘Deutschland liest – Treffpunkt Bibliothek‘.

Mehr als 1.600 Büchereien beteiligen sich mit über 4.000 Veranstaltungen. Die Kampagne dauert noch bis Ende des Monats.

Das Buch. Die Messe. Im digitalen. Zeit. Alter!

Im Moment scheint die digitale Verbreitung von Literatur ein brandaktuelles Thema zu sein. Allüberall wird philosphiert, schwadroniert und kolportiert.

Auch wenn man sich bei spreeblick im Titel und in der URL nicht ganz so einig ist, ob es das Buch oder gar die ganze Buchmesse im digitalen Zeitalter ist, geht es auch dort hin und her zwischen umsonst, gratis und doch irgendwie bezahlten Büchern. Notfalls könnten Ersatzleistungen wie Service am Kunden für das Ein- und Auskommen der Verlage sorgen.

Vielleicht ist es wie mit Schallplatten. Nur weil man den Inhalt auch ganz leicht digital abbilden kann, ist das Erlebnis noch immer nicht dasselbe.

Ein Buch ist ein Buch, ist ein Buch, ist ein Buch.

Die sterbende Lesekultur in der Post-Harry-Potter-Ära.

Unter dem Titel <<Gutenbergs Zombies>> veröffentlicht die Zeit ein Interview mit der Leseforscherin Bettina Hurrelmann.

Die Einstiegsfrage lautet <<Wann stirbt das Buch denn nun?>>.  Da ich mich das auch schon seit Jahren frage, fand ich den Einstieg in dieses Interview spannend.

Ich für meinen Teil glaube ja fest daran, dass das Buch niemals sterben wird. Im Gegenteil, es wird immer der Rückzugsort für Menschen bleiben, die einfach mal ein paar technik-ruhige Stunden verbringen wollen. Je mehr man im Digitalen lebt, desto eher genießt man ein paar analoge Stunden. Bei dem einen setzt dieses Verhalten früher ein, bei dem anderen eher später.

Irgendwann sitzen wir alle wieder im Ohrensessel.