Post-Wochenend-Funde vom 12.01.09 – Wir schreiben deutsch, vergleichen E-Book Reader, freuen uns auf den Bücherfrühling, reden über Palahniuk und rezensieren Bücher. Aber alles erst nach dem Matheüben.
Ein Wochenende vor einer Mathearbeit ist schrecklich. Sicherlich auch für die Kinder, aber in aller erster Linie für die Eltern. Zu mindest, wenn die Kinder so tun, als ob sie noch einen Klassenraum während einer Mathematikstunde von Innen gesehen hätten. Andererseits hat die ganze Aufregung auch etwas für sich. Beim Sport muss ich 10 Minuten auf dem Cardiogerät verbringen, bis mein Puls in Richtung fettverbrennender Höhe tendiert. Beim Matheüben mit drei Kindern geht dies quasi unmittelbar. Spätestens als mein Sohn fragte: “Was ist das für ein Zeichen?” und dabei auf das Pluszeichen deutete, habe ich alle Weihachtsplätzchen und Dominosteinie von den Hüften verbannt. Zur Information: Es ist die dritte Klasse, die er besucht. Aber was soll man machen. Direkt hinter dem Haus lauert der große Rodelberg, es liegt zum ersten Mal seit Jahren wieder richtig Schnee, die Sonne kitzelt durch die Fensterscheibe an der Nase und alle Mathesinne sind von dannen.
Neben dem alle Kreativität lähmenden Matheüben gibt es es natürlich noch die Literatur Welt … Heute gefunden:
- von Klapprechnern und Netzpläuschen: Der Kampf gegen Anglizismen.
- E-Book Reader im Vergleich, fünf Geräte für die Buchrevolution – ein Kurzvergleich
- Gerrit Bartels im berliner Tagesspiegel über den frühen und schwierigen Bücherfrühling 2009.
- Nach und nach kommen die Palahniuk Kritiken aus ihren Löchern. Nun auch der berliner Tagesspiegel. Snuff – Moby Dicked.
- Zeitmanagement für Autoren – Teil II
- Rezension: Christian Kracht “Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten” – ich liebe lange Büchertitel …
- Rezension: Daniel Kehlmann “Ruhm“
- Buchtipp: Thomas Pletzinger “Die Bestattung eines Hundes“.
Und: Ich habe noch keine Folge des Dschungel-Camps gesehen. Ehrlich.


