Da sage noch mal einer, dass Twitter zu nichts nütze sei. Gerade eben kam ein Tweet vom Eichborn-Verlag vorbeigeflogen, der mich auf eine PR-Aktion vom “Verlag mit der Fliege” hinwies. Echten(!) Fliegen wurden mit Wachs kleine Werbebanner angeklebt und diese Fliegen flogen (was auch sonst) dann über die Frankfurter Buchmesse und machten Reklame für Eichborn.
Auf der Verlagsseite kann man sich ein Video dieser wirklich lustigen Aktion ansehen. “Abflug” hier …
(Das Ganze hat wohl einen wesentlich besseren Marketing-Effekt als die Geschichte von Herrn Schätzing …)
Meinem Twitterauswurf könnt ihr übrigens hier folgen.
Eieiei. Mit dieser Lautäußerung möchte ich nicht Ostern einläuten, sondern aussagen, dass es derzeit etwas knapp um mich bestellt ist – sozusagen. Daher bin ich etwas rar im Moment. Aber es gibt derzeit so viele spannende Literaturthemen, die euch nicht vorenthalten möchte …
Hier ein paar Links:
- Zeit: Bewahrt uns vor schlechten Bücher.
- Zeit: Kehlmann und die Folgen.
- Nicht vergessen: Nächsten Monat ist Leipzig (welch ein Satz!)
- Neue Textformen für Ebooks? SpOn fragt: Welche Geschichten für Kindl?
- SpOn: Die Sendung muss kontroverser werden. Heidenreichs Nachfolgerin plaudert …
- und ich liebe doch den Bindestrich - (der schönste Link des Tages)
Weiß eigentlich schon jemand wo Suhrkamp in Berlin heimisch werden wird?
Ohne viele Nebenworte. Meine Leseempfehlung für den Samstag ist der Buchmessen Rückblick im Literatur-Café.
Paulo Coelho spricht auf der Frankfurter Buchmesse über Literatur2.0. Sozusagen. Gottfried Honnefelder will ihm nicht folgen. Weder inhaltlich noch intellektuell …
Im Literatur-Café liest man eine gute Zusammenfassung.
Bei Frau Lehmann sieht man das Interview von Herrn Coelho. (hmm. Es beschleicht mich ein merkwürdiges Gefühl, wenn ich auf eine Seite verlinke, die das gleiche wordpress-theme wie ich verwendet. Es ist aber nur ein Gefühl – und Gefühle blende ich heute einfach mal aus
Als man mich fragte, ob ich mit einer Gruppe von Schriftstellerlehrlingen zur Leipziger Buchmesse fahren wollte, sagte ich spontan ja. Ohne genau zu wissen, was ich da sollte. Es war so ein Gefühl, dass ich mich dazu veranlasste, da hin zu wollen. Manchmal habe ich so etwas. Ich fühlte, nichts könnte mich mehr motivieren, als so ein Tag voller Bücher, voller Autoren, Verlage und voller lesender Menschen. Dachte ich. Aber die Wirklichkeit war dann doch etwas anders. Voll war es. Es gab Bücher, Verlage, lesende Menschen und Autoren. Alles in Hülle und Fülle. Nur das mit der Motivation … das ist grundlegend schief gegangen. Jede Stunde in einer Thalia Buchhandlung bringt mir mehr, als ein Tag in dieser Welt der kommerzialisierten Bücherhölle. Read More…