Archive for the 'marketing' Category (33)

Fliegen-PR auf der Frankfurter Buchmesse.

Da sage noch mal einer, dass Twitter zu nichts nütze sei. Gerade eben kam ein Tweet vom Eichborn-Verlag vorbeigeflogen, der mich auf eine PR-Aktion vom “Verlag mit der Fliege” hinwies. Echten(!) Fliegen wurden mit Wachs kleine Werbebanner angeklebt und diese Fliegen flogen (was auch sonst) dann über die Frankfurter Buchmesse und machten Reklame für Eichborn.

Auf der Verlagsseite kann man sich ein Video dieser wirklich lustigen Aktion ansehen. “Abflug” hier

(Das Ganze hat wohl einen wesentlich besseren Marketing-Effekt als die Geschichte von Herrn Schätzing …)

Meinem Twitterauswurf könnt ihr übrigens hier folgen.

Heute aus der Reihe: Dinge, die Autoren vielleicht lieber lassen sollten: “Frank Schätzing als Unterwäschemodel”.

Ganz im Ernst. Ich bin ein großer Freund, um nicht zu sagen FAN von außergewöhnlichen Marketingaktionen. Aber Unterwäschemodel ist ein Job, den meiner Meinung nach nur Menschen tun sollten, die dafür auch gerüstet sind. Bloß gut, dass Frank Schätzing so eine außergewöhnliche Frisur hat. Die hat nämlich die Kraft, den Blick vom krampfhaft eingezogenen Bauch Rest abzulenken …

Aber seht selbst.

(btw: Was hat er denn da in der Hand? Ist das die Fernbedienung für die Kamera, weil kein Fotograf den Job machen wollte?)

Endlich eine neue Veröffentlichung.

Es ist schon lange her, dass man einen Text von mir in Buchform erwerben konnte. Genau genommen, ist es sogar unerträglich lange her.

Umso mehr freue ich mich, verbreiten zu dürfen, dass es mal wieder soweit ist ;)

Twitter-Lyrik. Das Buch.

Nun gut. Als Veröffentlichung kann man das wahrscheinlich nicht wirklich durchgehen lassen. Aber ich bin mir sehr sicher, dass ich in 2010 eine etwas andere Ankündigung in dieser Richtung machen kann ;)

Talentfreie Autoren und die Arbeitsweise von Serviceverlagen.

Gut. Es ist bereits ein paar Tage her. Was aber angesichts des Erscheinungsdatums meines letzen Beitrages hier nicht wirklich von Relevanz ist. Trotzdem finde ich die Geschichte von Rico Beutlich höchst interessant.

Beutlich schreibt Texte wie:

Kevin-Lukas wachte auf. Und er kuckte aus dem Fenster und was er da sah war auch nicht gut, alles voll Regen. Große Tropfen, kleine Tropfen und dazu sehr viele mittelgroße Tropfen sind auch da.

Und er schickt sie an Serviceverlage. So weit. So alltäglich vermutlich. Das diese Verlage Beutlichs Werk allerdings ausufernd loben und ihm allerlei tolle Verlagsleistungen anbieten, wirkt auf den ersten Blick etwas befremdlich.

Ich verkneife mir hier einen Link auf die Schilderung meines ersten Buchmessenerlebnisses (klar!) und bin der Meinung, dass die Geschehnisse für sich sprechen (Kinospot! Briefmarke!)

Das Ganze ist übrigens eine Aktion der 42er Autoren.  Und ich wage zu behaupten, dass keinen besseren Beweis der wirklichen Arbeitsmethoden dieser Serviceverlage gibt.

Danke dafür (Und hier findet man noch ein paar Details zu diesem Thema und die Links zu Beutlichs Manuskript, dem Exposé und Anschreiben).

Ian Rankin versteigert die ersten vier Seiten seines neuen Buches.

Auch eine sehr besondere Art von Autoren-Marketing und sicherlich nur sehr bekannten Autoren vorbehalten: Das Versteigern von Romananfängen.

Ian Rankin lässt heute die ersten vier Seiten seines neuen Romans versteigern.  Der Erlös der Wohltätigkeitsauktion geht an “Rankin’s local Samaritans branch”.

Das Buch soll in drei Monaten erscheinen.

via dailyrecord