Archive for the 'Schreiben' Category (14)

Beige Farbschattierungen und suchen und schreiben.

Auf dem Weg von der U-Bahn zum Kasperletheater zur Anstalt ins Büro grübelte ich über das soeben zum vierten Male ausgelesene Buch nach, das ich noch in meiner Hand trug. Ich versuchte noch immer herauszufinden, was diesen Text für mich so spannend macht. Da es mir auch diesmal nicht gelungen ist, vollständig hinter Herrn Rankins Trick zu kommen, werde ich wohl den fünften Anlauf mit ausführlicher Farbstift Bewaffnung machen. Na warte Ian. Dir komme ich auf die Schliche …

Zum Glück wurde ich nach der Hälfte der Strecke von einer Pfütze Erbrochenem abgelenkt. Ich erwischte mich dabei, wie ich nach Worten suchte, mit denen ich die vielfältigen Beigeschattierungen der Pfütze treffend hätte beschreiben können. Als mir auffiel, wonach ich da suchte, war mir der Tag irgendwie vergangen.

Dafür gibt es auch für Euch die Möglichkeit nach Wörtern zu suchen. Und zwar hier auf Schriftsteller-werden.de. Das ist wie ich finde, eine lustige Osteraktion.

Und wer (wie ich) die Abkürzung zu den gesuchten Worten findet, der kann stolz auf sich sein ;)

Wie man ganz bestimmt einen Weltbestseller schreibt.

Gesucht wird der globale Bestseller. Das ist auf jeder Buchmesse so. Auf der Leipziger, die am Donnerstag ihre Pforten öffnet, ebenso wie in London, in Frankfurt im Herbst, und sogar auf der Kinderbuchmesse in Bologna. Und wie so ein potenzieller globaler Bestseller ausschaut, darüber sind die Vorstellungen fest gefügt.

Die Welt veröffentlicht eine detaillierte Anleitung. Hmm.

Schreibaufgabe.

Ich lerne wieder mit den Kindern. Diesmal sind es Lernwörter für ein demnächst anstehendes Diktat. Frau Lehrerin hat die Wörter vorgegeben. Damit das Üben für die Kinder für mich nicht ganz so dröge ist, habe ich aus den Wörtern eine Geschichte gebastelt. Ich fand das für einen Sonntag-Mittag extrem kreativ und rufe hiermit zum Lernwörter-Geschichts-Bastel-Wettbewerb auf.

Folgende Wörter sollen zu einer Geschichte verbunden werden:

Feuer, Kräuter, heute, Leute, Eule, günstig, ehrlich, schuldig, glücklich, unheimlich, gefährlich, tatsächlich, ruhig, ziemlich, toll, riesig, spannend, sofort, plötzlich, Boot, Pfeife, tanzen, schließen, Muschel.

Die Reihenfolge ist egal. Natürlich dürfen die Wörter (falls lt. Duden zulässig) gebeugt, dekliniert und meinetwegen sogar gedingsbumst werden.

Geschichten gerne in euer blog und hier her verlinkt, oder aber direkt in die Kommentare. Ich küre mit der versammelten und unbestechlichen Drillingsjury dann die beste Geschichte.

Meine Bastel-Geschichte veröffentliche ich hier am Dienstag. Viel Vergnügen.

Dialoge.

Ich habe mit meinen Leseempfehlungen bzw. meinen Tagesfunden sehr nachgelassen. Nicht aus Faulheit, aber manchmal muss sogar ich arbeiten und es gilt Prioritäten zu setzen. Wie dem auch sei. Heute stolperte ich trotz Arbeit über den Text “Sprich dich aus, Alter”. Dort geht es um Dialoge. Wie häufig sollten sie eingesetzt werden, was macht sie aus und was sollte sie nicht ausmachen.

Meine Dialoge haben sich mit der Zeit entwickelt. Ich bin darüber auch recht froh. In meinen Erstlings (ZweitlingsDrittlingsViertlings…) Werken waren wenig Dialoge. Es waren holprige Texte ala und dann hat er und dann ging er und dann sah er und dann tat er jenes und solches. Mittlerweile habe ich vermutlich einen Hang zum Dialogisieren entwickelt. Ich verfalle nicht so schnell ins Erzählen, wenn ich Dialoge formuliere. Ich bin sozusagen gezwungen, die Dinge zu zeigen.

Der Text auf schriftsteller-werden.de zeigt spannende Anhaltspunkte für die Dialoggestaltung auf, wobei ich mit häufigen, auch längeren, Dialogen nicht solche Schwierigkeiten habe, wie sie dort geschildert werden.

Schreibratgeber. Test-Ankündigung.

Schreibratgeber

Meine gesammelten Schreibratgeber

Ein wenig erschrocken war ich dann doch, als ich gerade meine gesammelten Schreibratgeber aus dem Regal holte, um sie für ein Foto zu arrangieren. Habe ich wirklich so viele Ratgeber durchgeackert? Wenn mich auf der Straße jemand gefragt hätte, hätte ich spontan geschätzt, dass es so fünf-sechs gewesen sein müssen. Aber augenscheinlich hat sich da über die Jahre doch einiges zusammen gesammel (und einen Ratgeber habe ich gleich nach dem Lesen wieder verkauft – so schlecht fand ich ihn. Und das bei mir, der sich sonst so gar nicht von Büchern trennt).

Grund genug, um in den nächsten Tagen und Wochen einmal ein paar Worte über diese Ratgeber zu verlieren. Von diesen ganzen Büchern würde ich ungefähr vier weiter empfehlen. Welche das sind, werde ich demnächst in der losen Serie “Über Bücher über das Schreiben” (ÜBÜDS) berichten.

Schreiben in der Gruppe. Ein Erfahrungsbericht.

Vor ein paar Tagen fiel mir auf, dass mein am weitesten fortgeschrittenes Schreibprojekt langsam aber sicher in das fünfte Jahr geht. Bei der Gelegenheit kam irritierende Weise auch zu Tage, dass mein am wenigsten fortgeschrittenes Schreibprojekt nun in das 15. Jahr geht. Da könnte man sich auch fragen, warum ich überhaupt mehrere fortgeschrittene Schreibprojekte habe und derzeit kein wirklich abgeschlossenes. Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus. Vielmehr möchte ich meine Eindrücke zum Thema: “Schreiben in der Gruppe” schildern. Dazu habe ich mittlerweile die unterschiedlichsten Erfahrungsberichte gehört und möchte diesen noch einen hinzufügen.

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Charaktere erschaffen.

Ich stolperte regelrecht über eine spannende Seite mit einem einem Workshop zum Thema “Charaktere erschaffen“. Auch wenn ich persönlich meine Figuren lieber wachsen lasse, statt sie bis in das kleinste Detail vorher zu planen (um dann ggf. die ganze Geschichte überarbeiten zu müssen) , ist die Aufstellung doch ein guter Leitfaden, um sich einem Charakter zu nähern.

Des Autors Rüstzeug. Von Schreibprogrammen und Normseiten.

Im Literatur-Café gab es schon immer* Vorlagen für eine Normseite. Nun steht dort eine verbesserte Version für OpenOffice 3) bereit. Ergänzt wird die Neuerung durch eine Kurzzusammenfassung der neuen OpenOffice Funktionen und einem Statement pro OpenOffice

Es lohnt sich für Autorinnen und Autoren nicht mehr, Geld für Microsofts Office-Anwendungen auszugeben, denn die kostenlose Alternative »Writer« als Bestandteil von OpenOffice kann alles, was eine Textverarbeitung können muss.

Für mich lohnt sich der Umstieg auf OpenOffice nicht. Ich besitze eine Word-Lizenz und habe mir meine Schreibumgebung mit eigenen Einstellungen, Makros und Vorlagen so heimelig gemacht, dass ein Umstieg auf einen neue Software für mich mit viel Aufwand verbunden wäre.

* gefühlt.

Ein fleißiger Abend.