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Meinung

Abwrackprämie. Eine Art zweite Nachlese …

Ich muss aber auch immer das letzte Wort haben … und obwohl ich den großen Abwrackprämien-Abschiedspost schon geschrieben habe und obwohl nun eigentlich auch wirklich alles gesagt und geschrieben wurde (obwohl: Es fehlen mir wohl noch einige VORHER-NACHHER Bilder für die GALERIE!) … jedenfalls fand ich einige Kommentare aus den letzten Tagen sehr, sehr passend:

unbekannt:

war zwar immer stiller mitleser aber da sieht man mal wie schnell die zeit vergeht…januar angefangen und mitlerweile oktober….krass da kriegt man echt gänsehaut….

Beppo:

[Es] war ne geile Zeit.

BHF:

naja ein neues konnte ich mir eh nicht leisten. ich muss meins fahren bis zum ende.

Manu:

was haben wir hier zusammen gebangt, gezittert, gehofft, Frust geschoben und Spaß gehabt!

Kirsten 10.2:

Da weiß ich gar nicht, was ich zitieren soll. Kirsten hat hier so viele Informationen geschrieben,  Fragen beantwortet, Hoffnung und Mut gemacht – Sie hätte eigentlich den goldenen Abwrackorden in Gold verdient …

Der C1 und die dämliche Heckklappe.

Ich muss hier doch noch mal etwas schreiben. Weil der Ort dafür doch ganz gut passt. Ich ärgere mich gerade ganz furchtbar über die Heckklappe von meinem Citroen C1.

Wenn es regnet – und das tut es heute bei uns sehr großzügig -, dann läuft das Wasser von der offenen Heckklappe direkt runter in der (sog.*) Kofferraum.  Es kann ja sein, dass ich von der eingebauten Regenschutzfunktionalität unserer Peugeot 807 Hecktür beeinflusst bin (da drunter können fünf Personen bequem ein Picknick im Trockenen machen!),  aber das hätte Citroen doch bitte besser lösen können. Wenn ich am Morgen die drei Schultaschen der Kinder im Regen auslade, ist in der Zwischenzeit meine Tasche komplett durchnässt.

Hat vielleicht jemand von den c1ern hier einen Bastel- oder Verbesserungsvorschlag?

* „sogenannt“, weil ich persönlich mit dem Wort Kofferraum noch immer etwas Anderes verbinde, als diese Vogeltränke …

Das soll es jetzt gewesen sein.

151. Das ist die Anzahl der Werktage, die vergangen sind, seit dem das BAFA das erste Mal aktuelle Zahlen zum Stand der eingegangenen Anträge auf eine Abwrackprämie gemeldet hat.

447. Das ist Anzahl der Beiträge, die ich seit 17. Januar hier veröffentlicht habe.

19.669. Das ist Anzahl der Kommentare, die IHR hier geschrieben habt.

1.330.328. Das ist die Anzahl der Seitenabrufe auf zuckerbrot seit dem 17. Januar.

1000. Das ist die Mindestanzahl der DANKESCHÖNS, die ich hier gerne loswerden würde.

Im Ernst. IHR habt diese Seite zu dem gemacht, was sie während all der Abwrackzeit war. Ein Anlaufpunkt für Unsichere, Ängstliche, Hotlinegeschädigte und Neugierige. Ihr habt Euch gegenseitig geholfen. Ihr habt Euch gegenseitig Mut gemacht. Ihr habt Euch beigestanden und ausgetauscht.

Mein geringer Beitrag dazu war lediglich die Plattform. Und dann und wann mal ein ketzerischer Artikel, um ein wenig an den Meinungen zu rühren.

Klar. Die eine oder andere Stunde Arbeit steckt natürlich auch in diesem Abwrackprojekt. Aber ganz ehrlich: Ich möchte keine dieser Stunden missen (Nun gut. Auf die 48 Stunden Blindflug damals, als der zuckerbrot Server ausfiel hätte ich vielleicht doch gerne verzichtet. Aber geschenkt!).

Ich hatte eine Menge Spaß hier. Ich habe sehr viel über Menschen gelernt und habe einige nette Leute auf die eine oder die andere Weise kennen gelernt.

Ich musste meinen Anrufbeantworter neu besprechen („DIES IST KEINE HOTLINE ZUR ABWRACKPRÄMIE“) und habe zum ersten Mal einen Urlaub mit einer „Vor-Ort-UMTS-Prepaidkarte“ verbracht.

Und nun?

Nun. Nun ist alles vorbei. Denke ich. Das Geld ist weg. Die Prämien werden verteilt werden. Es wird noch ein paar Tage voller Spannung rund um die Warteliste geben – dann aber wird sich das Thema Abwrackprämie tot gelaufen haben.

Und so wird sich auch dieses Weblog hier totlaufen. Es wird keine täglichen Statusmeldungen mehr geben und Google wird mich ob der vermeintlichen Inaktivität vergessen. Die Besucher werden ausbleiben und es wird nichts mehr zu berichten geben.

Ich denke, ich werde das tun, was ich mir immer fest vorgenommen habe: Aufhören, wenn es am Schönsten ist.

Es ist keine gute Idee, hier mit anderen Themen weiter zu machen. Diese Seiten beschäftigten  sich mit der Abwrackprämie. Das Thema ist durch und ich werde mich wieder auf der zuckerbrot Stammseite mit dem in den letzten Monaten doch sehr, sehr vernachlässigten Literaturthema auseinandersetzen. Ich werde mein Buchmanuskript wieder hervorkramen und an meinem Roman arbeiten. Und ich werde diese Zeit hier nie vergessen. Ich schätze, dass ich von diesem verrückten Jahr noch meinen Enkeln erzählen werde (das da eines Tages welche sein werden, ist ja bei meinen „Vorbereitungen“ nicht gaaaanz unwahrscheinlich 🙂 )

Ich beende diesen Artikel hier mit einem einfachen DANKE. Danke für Eure Zeit, Euer Engagement, Euer Leid und Eure Begeisterung.

Ihr seid herzlich eingeladen, hier mit mir das Thema Abwrackprämie ganz beherzt ausklingen zu lassen. Wenn es ein Paar Begeisterte gibt, dann lasst uns den Ausflug nach Wolfsburg in die Autostadt machen. Einen passenderen Ort könnte ich mir für ein Treffen nicht vorstellen.

Einen herzlichen Gruß

von

Olli.

Die BAFA-Zahlen von Heute …

Mein Tipp: Noch 50.120 mögliche Reservierungen! Und Ihr so?

Warum die Abwrackprämie in Wirklichkeit keine Umweltprämie ist.

Warum die Abwrackprämie in Wirklichkeit keine Umweltprämie ist. Davon handelt unter Anderem der interessante Kommentar auf Spiegel Online.

Neue Umfrage: Soll die Abwrackprämie noch ein weiteres Mal aufgestockt werden?

Aus aktuellem Anlass und weil wir schon so lange keine Umfrage mehr hatten, kommt hier die neue Zuckerbrot-Umfrage. Ich erinnere bei dieser Gelegenheit auch noch mal an unser Umfragen-Archiv. Die Ergebnisse, die dort „schlummern“ sind (auch aus einiger zeitlicher Entfernung betrachtet)  doch ganz interessant.

Nun aber los mit der neuen Umfrage:

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Erhöhung der Mehrwertsteuer nach der Bundestagswahl.

So wird es wohl kommen. Nach der Bundestagswahl sollen rund 14 Milliarden Euro jährlich durch eine Erhöhung der Mehrwertsteuer in die Staatskasse fließen. Oder vielmehr in die Schuldentilgung.  SpOn berichtet von entsprechenden Plänen der Unionsfraktionen (wobei ihnen gleich ein Wirtschaftsweise beispringt und ein solches Vorgehen als unausweichlich deklariert).  Ich nehme an, dass derartige Pläne (zumindest nach der Wahl) ein parteiübergreifender Konsens werden und will daher hier gar kein Parteibashing betragen.

Insbesondere die Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel von 7% auf 19% dürften alle Verbraucher spüren. Die einen weniger (weil sie noch genug Geld verdienen), die anderen dafür umso härter (weil sie ohnehin schon so hohe Raten für ihr finanziertes Abwracker-Auto bezahlen müssen).

Irgendwie kann ich also froh sein, dass ich von dem angehäuften Schuldenberg dank der Abwrackprämie auch wenigstens etwas gehabt habe.

Bleibt die polemische Frage, ob wir nicht auch einfach einen Opel hätten kaufen können …

Liebes Autohaus W.

Liebes Autohaus W.,

ich wollte die ganzen Namen Eurer erfolgreichen Abwracker-Kunden, die ihr mir am Freitag auf den Anrufbeantworter gesprochen habt, eigentlich gar nicht wissen.

Ich wollte auch gar nicht wissen, dass Bernd Dings sein Geld noch nicht hat und ich euch auch leider gar nicht dabei helfen herauszubekommen, warum der arme Herr Dings als Einziger noch kein Geld bekommen hat.

Ganz abgesehen davon, wäre eine Rückrufnummer nicht die schlechteste Idee gewesen. Denn es hätte ja sein können, dass mein Anrufbeantworter wirklich die BAFA Hotline gewesen wäre. Hätte.

Und du, lieber Chef vom Autohaus W., solltest ernsthaft darüber nachdenken, eine Telefonisten anzustellen, die wenigstens ansatzweise Hochdeutsch spricht. Das könnte die Kommunikation mit Anderen erheblich verbessern. Und wenn die Dame dann auch noch (im Gegensatz zu der Nuschelstimme auf meinem AB) weniger drohend auftritt, dann klappt das auch mit den Kunden besser.

Bestimmt!

Liebes BAFA.

Liebes Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle,

ich hätte so gern Post von Dir.

Nur einen Brief, in dem Du mir mal so richtig Bescheid gibts. Nur als Zeichen, dass meine Bemühungen nicht umsonst waren. Das meine Versuche, Dich zu erreichen erhört wurden. Ich habe schließlich bereits einiges versucht, dich zu erweichen. Bisher fühle ich mich leider nur wenig beachtet von Dir.

Sicher. Ich bin ja nicht blind. Selbstverständlich sehe ich, dass ich nicht der Einzige bin, der um Deine Gunst buhlt. Klar muss ich Geduld mit Dir haben. Aber ich verlange doch nicht zuviel, wenn ich um eine Antwort bitte?

Natürlich geht es mir im Moment um die schnelle Nummer und anschließend nur um Dein Geld. Da bin ich ja ehrlich. Und Du willst es doch auch so!

Aber glaube mir, mein liebes BAFA, vergessen werde ich Dich nie.

Liebe Grüße

Dein Windhund.