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erlebt

Abschied nehmen.

Auch wenn hier sicher kaum noch jemand von damals vorbeischaut … ich will mir nicht nehmen lassen, den letzten Artikel zum Thema Abwrackprämie und zu meinem C1 zu schreiben.

Mein C1 war geleast. Die drei Jahre Leasingszeit sind vorbei und ich habe ihn zurück gegeben. Damit endet die Geschichte dieses Autos für mich. Ich spendierte ihm noch eine komplette Aufbereitung. Die Jahre mit drei Kindern, einem Hausbau und dem Autoleben in der Großstadt haben dem Kleinen doch etwas zugesetzt. Aber die Jungs von der Autoaufbereitung haben das großarting hingebekommen.

Die Rückgabe ging halbwegs glatt. Nur ein – von mir bislang nicht bemerkter – Dachschaden in Form von lauter kleinen Beulen vermieste mir die Stimmung. Das Dach muss komplett neu gemacht werden. Unangenehmer – weil teurer – Spaß. Aber solche Dinge passieren wohl.

Und jetzt?

In Ermangelung eines flexiblen Budgets, habe ich mich für den Kauf eines alten Gebrauchten entschieden. Da sind dann Beulen auch nicht so tragisch …

Diese Seite hier … ich werde die Kommentare noch ein paar Wochen geöffnet lassen (vielleicht schreibt ja doch noch jemand, was aus seiner Abwrackanschaffung wurde) und dann endgültig schließen.  Irgendwann muss ja doch mal Feierabend sein 😉

Obwohl ich schon noch ab und an in die Galerie oder auf den Stammtisch schaue …

 

Trockener. Die Inspektion ist erledigt und mein C1 hat jetzt neue Wischerblätter.

Hinterher ist man immer klüger. Wie oft hat sich diese Binsenweisheit schon bestätigt? Das kann ich zwar nicht beantworten, aber ich weiß, dass es seit gestern einmal mehr ist.

Wie angekündigt, war ich mit meinem Wagen bei der Inspektion. Beim Abgeben schätzte der Meister runde 300€ Inspektionskosten. Ich gab den französischen Heldenmonteuren noch die beiden Wehwehchen (Feuchtigkeit und Klappern hinten) mit auf den Weg und sah gespannt dem Abholen am Abend entgegen.

Wenn man den Wagen so wie ich erst kurz vor Geschäftsschluß abholt, dann hat man in der Regel den Nachteil, das kein Meister mehr da ist, um einem die Rechnung zu erklären. Daran habe ich mich mittlerweile gewöhnt – allerdings bin ich offenbar noch immer nicht klug daraus geworden. Es könnte schon Sinn machen, sich die Rechnung ausführlich anzuschauen, wenn man sie schon nicht erklärt bekommt. Aber dazu später. Ich fange vielleicht erstmal mit dem Positiven an.

Immerhin: Das mysteriöse Klappern sei normal. OK. Es ist ja auch ein französisches Auto. Da gehört Klappern dazu (hrmpf). Gegen die Feuchtigkeit ist der pragmatische Mechaniker mit der Reinigung der Heckscheibendichtung vorgegangen (und was soll ich sagen: Heute Morgen war im Wagen alles trocken – unglaublich).

Ebenfalls unglaublich: Ich bin jetzt stolzer Besitzer eines neuen Frontscheibenwischers. Für charmante 37€ habe ich diesen erworben.

Als ich die Rechnung überflog nahm ich sehr wohl wahr, dass der geschätze Betrag locker um 10% überboten worden war. Ich sah auch, dass die Werkstatthelden neue Scheibenwischer notiert hatten. 20€ für vorn und 17€ für hinten, nahm ich an und fand das schon reichlich überteuert. Das die 17€ der Montagepreis für den Frontscheibenwischer darstellten, registrierte ich erst daheim. Hinterher ist man immer klüger …

Dichter. Und doch nicht. Endloses Wasser im Citroen C1.

Nun. Ich berichtete im letzten Jahr über die diversen Wassereinbrüche in meinem C1. Irgendwann ganz am Ende des Novembers bekam ich dann tatsächlich einen Satz neue Türdichtungen – die man mir großzügiger Weise auch sehr schnell eingebaut (besser eingeklebt) hat. Ob die Dinger jetzt endlich das Wasser draußen lassen, weiß ich allerdings noch nicht. In Berlin liegt seit Anfang Dezember ununterbrochen Schnee.

Geregnet hat es erst in den letzten Tagen. Allerdings ist dieses Wasser sofort auf Straße und Auto gefroren, so dass das nicht als Regen gilt. Toll ist auch, dass meine Fahrzeuggarantie in wenigen Tagen abläuft und ich daher wohl zum Selbstkostenpreis weiterforschen muss. Denn auch wenn ich derzeit mangels Außenwasser keine Rinnsäle im Wagen habe, so habe ich doch das besondere Vergnügen, das der Wagen jeden Morgen (und jeden Abend) von innen komplett zufriert. Irgendwo muss die Feuchtigkeit herkommen oder stecken. Das ist nicht wirklich lustig. Ich fahre jetzt immer mit Umluft-Klimaanlage auf höchster Stufe, verbrauche Zeitungspapier ohne Ende (für die Fußmatten) und habe Luftentfeuchter im Abo bestellt.

Am 17.01. geht es zur Zweijahresinspektion. Vielleicht finden die französischen Heldeningenieure dann auch heraus, was im Heck so seltsam klappert wenn ich Gas gebe …

Immerhin bewegen wir uns somit auch auf die 2 Jahres „Zuckerbrot-Abwrackprämie“ Feier zu … Es wird Zeit, sich langsam Gedanken über das nächste Auto zu machen. Ich kann mir nicht vorstellen, mein Leasing-Aquarium zu übernehmen.

Oh. Schnee.

Oh. Schnee in Berlin. Geht das schon wieder los?

Aber immerhin regnet es nicht mehr. Das ist gar nicht schlecht, weil ich noch immer keine neue Türdichtung habe! Angeblich ist sie jetzt geliefert und soll am Dienstag eingebaut werde. Ich bin gespannt …

Dichtungsversuche meines C1 verschoben.

Herrjeh. Die Werkstatt teilte mir gestern mit, dass die Türdichtung nicht geliefert worden sei und der Werkstattermin leider verschoben werden muss. Immerhin haben sie sich vorher gemeldet. Der Termin hätte erfordert, dass ich gegen kurz nach sechs bei mir hätte losfahren müssen. Ich glaube, ich wäre ausfallend geworden, wenn ich dann erst Vor-Ort erfahren hätte, dass das heute nichts wird.

Nungut. Drückt mir die Daumen, dass es am Wochenende nicht zuviel regnet 😉

Ein C1 ist so klein, der kann sich sogar hinter einem Baum verstecken.

Allerdings hat ihm (und mir) das nichts genützt.

Eine fleißige Mitarbeiterin des Berliner Ordnungsamtes hat ihn dennoch aufgespürt und ganz diensteifrig aufgeschrieben.

Aber nun endlich hat der Baum einen Namen. BAUM 5. Und ganz ehrlich: So richtig dahinter hat der Kleine gar nicht gestanden. Er hat sogar vorne und hinten etwas vorgeschaut …

(Und fragt mich nicht, was ich in der Beuthstraße gemacht habe!).

C1 – Winter, Schnee und Spritverbrauch.

VW Käfer im Schnee

Abgesehen davon, dass der Nachbar sein Käfer-Schätzchen im Schnee versinken lässt, macht sich der Winter bei mir langsam in der Spritkasse bemerkbar.

Der Citroen C1 gönnt sich dank Winterreifen und Dauerheizung schon einen ganzen Liter Benzin/100km mehr. Die aktuelle Tankfüllung neigt sich jedoch noch rapider dem Ende zu. Ich gebe dem ewigen Parklückengerutsche einen guten Teil der Schuld daran. Die Berliner Eiszeit spielt sich derzeit nicht nur im Olympiastadion ab, wenn Hertha mal wieder nicht über ein Unentschieden hinaus kommt, sondern vor allem auch auf den Straßen und Gehwegen. Einparken wird zur Geduldsprobe. Ausparken zum Fall für die Nachbarschaftshilfe und den Sandeimer.

Langsam habe ich ernsthaft genug vom weißen Berlin!

Im Übrigen liegt der Durchschnittsverbrauch meines C1 derzeit bei gut 8L/100km. Im Sommer waren es unter 6L.

Winterreifen.

Ach ja …

reifen

ich habe welche 😉

Und Rückenschmerzen … ich weiß auch nicht, warum ich mir das Jahr für Jahr immer wieder antue … Scheiß Geiz!

Bei der nächsten Abwrackprämie entscheide ich mich übrigens für …

Na – wer erkennt dieses Fahrgerät?

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