Marko bracht mich mit einem Kommentar zu einem Artikel vom Freitag darauf: Was bedeutet eigentlich abwracken? Wie geht es richtig? Wie viel Auto muss noch zum Verwerter? Darf ich alle guten Teile ausbauen oder muss ich das komplette Auto abgeben?
Bislang dachte ich, es reicht, wenn ich schlimmstenfalls ein Auto-Skelett beim Verwerter abgebe. Stahl hin, Stempel her. Umweltprämie ist nicht schwer. Aber nun lese ich in der Berliner Morgenpost:
Um die Prämie zu kassieren, muss aber das gesamte Auto mit Sitzen, Motor, Lampen abgegeben werden. „Wir legen das Auto dann lediglich trocken, also lassen alle Flüssigkeiten ab und pressen es dann“, sagt Schmidtke. Nur so gibt es den Stempel – und später die 2500 Euro.
Bitte?
Und um noch einen draufzusetzen steht in einem weiteren Artikel der Morgenpost:
In Berlin wurden jetzt mehrere Fälle bekannt, bei denen Autobesitzer statt eines Zertifikats für den Erhalt der 2500-Euro-Umweltprämie eine Rechnung für die Verschrottung ihres Autos erhielten. Hintergrund: Nur wenige Autoverwerter in Berlin dürfen überhaupt die Zertifikate ausstellen. Werkstätten und „Schrotter“, die es nicht dürfen, machen aber Kunden offenbar immer wieder Versprechungen, die sie nicht halten können. Verlierer sind die Autobesitzer.
Oh-ha. Ist das eine weitere Fallstrecke auf dem Weg zu den so begehrten 2500 Euro? Wenn das wirklich stimmen sollte, was “meine” Stadtzeitung dort veröffentlicht (Die Berliner MoPo ist übrigens eine eher seriöse Zeitung. Zwar auch aus dem Dunstkreis von Springer, aber doch jenseits von BILD & Co.), dann haben wir hier eine böse Falle. Das Auto verschrottet, die Prämie unerreichbar und zusätzlich noch eine Rechnung vom Verwerter.
Wenn das mal nicht schiefgeht!









ich lass meinen alten vom Händler abholen, der macht das….. meint ihr Reifen müssen dran sein?
ich lass meinen alten vom Händler abholen, der macht das….. meint ihr Reifen müssen dran sein?….
Also nach meinem Stand und Rücksprache mit meinem zertifiziertem Verwerter kann man auch Teile wie Radio, Batterie, Reifen etc. ausbauen. Wie es mit dem Motor o.ä. aussieht kann ich nicht sagen.
Wenn man sein Auto selbst, also nicht über eine Werkstatt zu einem Verwerter bringen möchte, sollte man darauf achten, dass es ein zertifizierter Verwertungsbetrieb ist. Diese Betiebe sind in einer Liste unter folgender Adresse aufgelistet:
http://www.altfahrzeugstelle.de/index.php?sp=de&id=380
Mfg
@ Olli
Was ist mit einem Abwracktreffen?
Ich lasse das ganze über meinen Autohändler machen, der soll sich damit rumärgern.
Der hat sowieso alles von einem zertifizierten Betrieb vorliegen, von daher mache ich mir hierrum nicht auch noch sorgen. ^^
Hallo,
also laut meinem Händler kann ich alles ausbauen was ich will, das Auto muss lediglich rollfähig sein !!!
also reifen müssen dran sein?
mist weil meine sind erst 1 Jahr alt^^. da krieg ich noch nen 100er für^^
@Golf 6
dann besorg dir doch ein paar alte, die du draufstecken kannst ist völlig wurscht was für welche drauf sind.
jop werd ich wahrscheinlich machen
Da müssen keine Reifen auf dem Auto sein – wäre wohl nur von Vorteil, damit du da hin kommst
ich überlass das auch dem händler. fahr mit dem neuen vom hof und lass den alten da…hab ich kein ärger mit dem scheiss.
Na hoffentlich weiß das auch alles unser Händler… auch mit dem i.A. unterschreiben und sowas. Ich glaube nämlich fast, der hat so viele Autos verkauft, wie er Finger an einer Hand hat. Als ich da rein kam, um wg. des Liefertermins nachzuhaken, sagte ich (bei einem Verkäufer, der mich nie vorher gesehen hat): “Guten Tag, wir haben vor x Wochen einen Yaris bei Ihnen bestellt…” “Ach, ja, so ein blauer, nech?” *g*…. naja, n Landhändler halt…
Ich seh schon wie ich Oberlehrerhaft demnächst da stehe und ihn auf alles hinweise, was er bitte beim Antrag beachten soll – ungeahnt dessen, ob er es nicht selber weiß. Peinlich irgendwie.
In der Förderrichtlinie (Punkt 4.1: http://www.bafa.de/bafa/de/wirtschaftsfoerderung/umweltpraemie/dokumente/foederrichtlinie_umweltpraemie.pdf) steht übrigens, dass sich förderungsfähiges Fahrzeug u.a. so definiert, dass es mindestens vier Räder hat. Bei strenger Auslegung, heißt es also nicht, dass es die Vorrichtung hat, mindestens vier Räder zu montieren – sprich: keine Räder = nicht mindestens vier Räder = nicht förderfähig. Wir lassen unsere also dran, schon alleine, um damit bis zum Händler zu kommen. Auch wenn es schon arg weh tut um die Leichtmetallfelgen…
@Yara
kannst du mir bitte nochmal weiterhelfen wegen dem i.A. wo du schreibst, gibts dann nen link oder kannst du mir erklären wie und was der Händler so unterschreiben muss.
DANKE
Jip, hab ich mir extra gebookmarked (Schei* Wort, ich weiß):
http://idk-osnabrueck.de/downloaddaten/200902061204390.EinzelfragenUmweltpraemie05-02-2009.pdf
Ja, “förderfähig”. Das hat aber nichts mit einer ordentlichen Verwertung zu tun. Wofür es einen Verwertungsnachweis gibt, ist an anderer Stelle geregelt.
Ich stelle mir das ja als Alptraum schlechthin vor. Da gibt man voller Vertrauen seinen Wagen zum Abwracken beim Händler ab und dann steht man anschließend mit einem verschrotteten Auto, ohne Abwrackprämie, mit Rechnung vom Verwerter und mit einem 2500€ Loch in der Autokasse da …
Ich denke es ist am besten, (wenn mans selbst macht) wenn man vor dem Verschrotten mit dem Verwerter spricht ob man dafür den Stempel bekommt, wenn der nein sagt würde ich zu einem anderen fahren.
Denn einerseits kann man die Prämie ja auch für Autos bekommen die schon ein Totalschaden sind, aber andererseits gings in dem MoPo Artikel um ein von der Werkstatt vorher komplett “entkerntes” Auto, an dem der Schrotthändler nichts mehr verdient.
In der Klausel mit meinem Händler steht drin, dass ich im Fall der nicht erteilten Prämie die selbst zahlen muss, außer bei grober Fahrlässigkeit des Händlers und wenn der mein Auto zu nem nicht zertifizierten Verwerter bringt nenne ich das schon grob fahrlässig.
Also ich kann es nur in meinem konkretten Fall sagen:
Ich werde das Auto komplett, bis auf jedes Teil schlachten (das Modell lief bis 2005 vom Band) in der Werkstatt des Händlers.
Der Händler bringt es dann zum Verwerter, und Fiat garantiert mir die Prämie, mir kann es also egal sein ob Topf voll oder leer, ich bekomme die Prämie und mein Auto sensationell billig (der Händler ist ein Bekannter).
Ich weiß nicht ob ich das hier schreiben sollte, aber er hat mir gesagt, nimm den Listenpreis, zieh davon 12% ab, das ist mein EK, 5% muß ich haben sonst brauch ich erst garnicht anfangen, also bekomm ich 7% und er zeigt mir seine Einkaufsrechnung:-) I am Happy:-)
Eingereicht werden können die Papiere (Reservierung) aber erst ab den 30.März ! ! !
http//auto.t-online.de/c/18/02/23/56/18022356.hzml
richtig: html
Wir haben grad mal nachgeguckt – nen Verwertungsnachweis gibts theoretisch auf für ein ausgeschlachtetes Auto – die Frage ist nur, ob der Verwerter das dann einfach so annimmt, weil er nichts mehr zu Geld machen kann…
Den Stempel gibts natürlich nur bei den anerkannten …;-)
YARA: was hast du denn fürn Auto? hab hier noch 4 alte WR, die auf meine Karre nicht gehen, die kannste für nen paar Euro haben (wenn die passen und du nich allzuweit weg bist), dann kannste die Felgen behalten
Hallo erstmal und einen schönen Sonntag!
Ich lese auch schon eine Weile hier mit. Ein großes Lob an Olli, das ist wirklich eine sehr gute Idee von ihm gewesen, diesen Blog ins Leben zu rufen!
Möchte auch noch kurz etwas beisteuern. Habe gestern im Radio einen Beitrag gehört, da ging es um die Verschrottung der Autos für die Abwrackprämie. Interviewt wurde der Inhaber der “Autopresse Tempelhof” (ein zertifizierter Verwerter in Berliner, Olli wird das wissen), der sagte, es kostet bei ihnen jetzt 30,- EUR seinen “Alten” verschrotten zu lassen. Von anderen Verwertern sind wohl Preise bis 200,- EUR bekannt. Der Grund dafür sind der zusätzliche Aufwand mit dem Papierkram sowie die inzwischen hohen Bestände bei Ersatzteilen, was bekanntlich zu einem Preisverfall führt. Außerdem sind wohl z. Z. die Schrottpreise ebenfalls im Keller.
Ich hoffe, ich bekomme die Prämie auch noch, egal mit welcher Regelung. Habe einen Citroen C1 Style mit Audio-Klima-Paket in blau bestellt und soll ihn lt. Schätzung meines Freundlichen ca. in KW 16 bekommen. Na, ich werde die Woche nochmal nachfragen. Ach ja, habe am 03.02. bestellt.
Alles Panikmache in der Presse (ich meine natürlich die Zeitungen
)
Am Ende ist nur wichtig, dass die nackte Karosse in der Presse landet (und selbst die muss nicht vollständig sein). Es muss nur gewährleistet sein, dass die Fahrgestellnummer samt Chassis nicht mehr genutzt werden kann. Also ist es völlig Wurst in welchem Zustand das Auto beim Verwerter ankommt. Behauptet ein Verwerter etwas anderes, dann lügt er schlichtweg.
Der Zustand und die Vollständigkeit des Autos regeln lediglich den Preis, zu dem das Auto verwertet wird. Je nach Zustand gibt es ein paar Euro (zur Zeit eher nicht), es kostet keinen Cent oder man muss halt was drauflegen (derzeit durchaus üblich).
Ich hab an meinem Auto auch alles was problemlos Geld bringt demontiert. War nach kurzer Absprache keine Thema. Für das Auto gab es so oder so 0,- EUR.
Und wer verschrottet, ohne dabei einen korrekten Verwertungsnachweis in die Finger zu bekommen, der ist selber Schuld. Ist ja wirklich keine Hexerei, das ganze korrekt über die Bühne zu bringen. Infos dazu gibt es genug, genau so wie seriöse Verwerter.
G.B.
endlich redet mal einer klartext. so seh ich das auch gösta.
sagtmal, macht das was wenn ich meine Frau auf dem Beifahrersitz lasse? Oder bekomme ich dann keine Bescheinigung?
nun ich vermute mal nur, wenn ihr mindestens 9 jahre verheiratet wart und du durchgehend der alleinige halter warst…*gg*
shit……da muss ich noch 2 Jahre warten .-(
Hier verschrotten die Berliner:
http://www.berlin.de/sen/umwelt/abfallwirtschaft/de/altautos/verwertungsbetriebe.shtml
Bei dem gibt’s evtl sogar noch Geld:
http://www.auto-dienst-sued.de/index.php?m=verschrottung
“Was kostet die Entsorgung?
Je nach Fahrzeug und Zustand gibt es die kostenlose Übernahme, die kostenpflichtige Übernahme oder sie erhalten noch Geld für ihr Fahrzeug.”
@Magnus: Ist ein Mitsubishi Carisma Bj 1997, aber da wo ich wohne, wohnt kaum jemand anderes ^^ 10km östl. der Ostfriesengrenze.
Man kann ruhig versuchen, beim Verwerter noch etwas zu verhandeln. Vor allem wenn es viel Zubehör hat (Fensterheber, beheizte Sitze u.ä.) kann man noch was rausholen. Bei mir waren es 300 €. Ruft einfach mal bei einigen Verwertern an. Im Februar hatte ich bei 5 Telefonaten zwei an der Strippe, die noch was zahlen wollten. Kann aber inzwischen ganz anders sein.
Jörg
Gösta hat völlig Recht. Und was die Verwerterbranche über die Zeitungen verbreiten lässt, muss ja auch nicht der gesetzlichen Regeln entsprechen. Es wird vielmehr der Wünschen entsprechen. Die wollen doch auch den größten Nutzen aus der akt. Situation ziehen. Viele Leute glauben immer, was in den Medien steht.
Wir als Abwracker haben doch allerdings mitbekommen, dass dies Niemand einfach so tun sollte.
[...] http://www.zuckerbrot.de/…/ [...]