Während ich mich mal wieder selbst finden möchte, macht Herr Paulsen seinen Kiosk dicht. Das wäre an dieser Stelle natürlich keine Meldung wert (nicht, weil es keine Meldung wert wäre, sondern vielmehr, weil es hier nicht hingehört), wenn ich nicht den Link zum Kiosk entfernt hätte.
Und irgendwie fühle ich mich so, als wenn ich erklären müsste, dass ich den Link entfernt habe.
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September 15, 2009
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olli
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lesen
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Soso. Ian Rankin hat nun, nachdem er meinen John Rebus in Rente schicken musste, einen neuen Charackter hervorgebracht: Malcom Fox. Malcom Fox ist ein ehemaliger Alkoholiker, zumindest hat er – im Gegensatz zu John Rebus – dem Trinken abgeschworen.
Alleine diese kurze Beschreibung macht für meine Begriffe schon recht deutlich, wo das Problem für einen erfolgreichen Autor liegt, wenn er etwas Neues beginnt: Die Abgrenzung zu dem Vorher. Die John Rebus Fangemeinde wird jeden neuen Rankin Satz an den Rebus-Romanen messen. Und wehe es findet sich irgendwo auch nur der Hauch einer Ähnlichkeit.
Also bleibt dem Autor nichts weiter übrig, als seinen neuen Charackter so anders wie nur irgend möglich zu gestalten.
Und dann kommt so ein dahergelaufener Möchtegern wie ich daher, der sofort denkt: NA KLAR, dieser Fox ist jetzt überall genau das Gegenteil von Rebus. War ja klar. Boah, wie einfallslos …
Dennoch bin ich sehr, sehr gespannt auf die deutsche Fassung von “The Complaints“.
Eine interessante Meinung zu Rankins neuem Charackter könnt Ihr in diesem (englischen) Beitrag auf theglobeandmail.com lesen.
Es ist schon lange her, dass man einen Text von mir in Buchform erwerben konnte. Genau genommen, ist es sogar unerträglich lange her.
Umso mehr freue ich mich, verbreiten zu dürfen, dass es mal wieder soweit ist
Twitter-Lyrik. Das Buch.
Nun gut. Als Veröffentlichung kann man das wahrscheinlich nicht wirklich durchgehen lassen. Aber ich bin mir sehr sicher, dass ich in 2010 eine etwas andere Ankündigung in dieser Richtung machen kann
Ich übe mich gerade erst wieder warm. Aber die Zusammenfassung von literaischen Geschehnissen des Augustes im Literatur-Blog ist empfehlenswert. Gut. Der letzte Satz ist jetzt mißverständlich. Es geht natürlich nicht um die Geschehnisse im Literatur-Blog, sondern um die um August. Im Allgemeinen. Oder so.
Es ist warm in Berlin. Das muss als Entschuldigung für mein obiges Satzgestammel reichen! Danke.
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September 7, 2009
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olli
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Buch
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… wenn mal wieder jemand etwas zu Papier und in die Läden gebracht hat.
Sollte ich eines Tages noch einmal zweifeln, ob ein Plot zu abwegig, zu abgedroschen oder nicht originell genug sein könnte, so halte ich mir ab sofort die folgende Kurzbeschreibung des Randomhouse-Verlages vor Augen:
Prof. David Swifts ehemaliger Mentor kämpft nach einem brutalen Überfall um sein Leben. Bevor er stirbt, flüstert der Physiker Swift eine kryptische Zahlenfolge sowie “Einheitliche Feldtheorie” ins Ohr. Hat er etwa Einsteins Universalformel gefunden? Kurz darauf merkt Swift, dass er gnadenlos verfolgt wird …
Sollte wirklich jemand Interesse daran haben, hat der Randomhouse-Verlag ein Interview mit dem Autor veröffentlicht, welches man hier nachlesen kann …
Ich weise ja nun nicht wirklich häufig auf Literatur- oder Schreibwettbewerbe hin. Das soll auch so bleiben. Aber der Antho-Logisch Ausschreibungstext gefällt mir (wobei ich offenbar zu dämlich bin, um den Ausschreibungstext direkt auf der Antho-Logisch Webseite zu finden und deshalb hier auch noch die entsprechende Uschtrin-Beschreibung verlinke!).
Gut. Es ist bereits ein paar Tage her. Was aber angesichts des Erscheinungsdatums meines letzen Beitrages hier nicht wirklich von Relevanz ist. Trotzdem finde ich die Geschichte von Rico Beutlich höchst interessant.
Beutlich schreibt Texte wie:
Kevin-Lukas wachte auf. Und er kuckte aus dem Fenster und was er da sah war auch nicht gut, alles voll Regen. Große Tropfen, kleine Tropfen und dazu sehr viele mittelgroße Tropfen sind auch da.
Und er schickt sie an Serviceverlage. So weit. So alltäglich vermutlich. Das diese Verlage Beutlichs Werk allerdings ausufernd loben und ihm allerlei tolle Verlagsleistungen anbieten, wirkt auf den ersten Blick etwas befremdlich.
Ich verkneife mir hier einen Link auf die Schilderung meines ersten Buchmessenerlebnisses (klar!) und bin der Meinung, dass die Geschehnisse für sich sprechen (Kinospot! Briefmarke!)
Das Ganze ist übrigens eine Aktion der 42er Autoren. Und ich wage zu behaupten, dass keinen besseren Beweis der wirklichen Arbeitsmethoden dieser Serviceverlage gibt.
Danke dafür (Und hier findet man noch ein paar Details zu diesem Thema und die Links zu Beutlichs Manuskript, dem Exposé und Anschreiben).