Katharina Hagena liest im Rahmen der Reihe „Lesezeichen – Literatur live in Tegel” aus ihrem Buch „Der Geschmack von Apfelkernen”.
Katharina Hagena, geboren 1967, forscht seit über zehn Jahren zum Werk von James Joyce. Sie erhielt ein Forschungsstipendium der Zürcher James-Joyce-Stiftung und arbeitete als Lektorin am “Trinity College” in Dublin. Heute lehrt sie englische Literatur an der Universität Hamburg.
Datum: Mittwoch, 21. Januar 2009
Beginn: 19.30 Uhr, Ort: Humboldt-Bibliothek, Karolinenstr. 19, 13507 Berlin, Eintritt: 7,- €
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Januar 13, 2009
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… sagt der Buchmarktforscher Michael Clemen heute im Buchreport. Ich sagte das bereits im letzten Jahr. (via)
Diese Sache mit dem Vater sein hat auch seine lustigen Seiten. Sie besteht – Gott sei Dank – nicht nur aus Mathe üben, sondern auch aus dem Erleben der Ergebnisse des Sexualkundeunterrichts: Mein Sohn hat mich heute aufgeklärt. Er hatte Mühe ernst zu bleiben, was für einen achtjährigen Jungen durchaus nachvollziehbar ist. Aber er wollte es sich nicht nehmen lassen, mir genau zu erklären, wie das mit den Männern und den Frauen nun so ist. Mein kleiner Sohn stand vor mir, gackerte und kicherte und riss sich wieder zusammen. Endlich gelangen ihm zusammenhängende Sätze. “Also, der Mann und die Frau, die müssen so aufeinander sein.” Er zeigte mit seinen Fingern ein Kreuz. Und was musste ich machen? Ich musste eine Rückfrage stellen. Ganz spontan platz die Frage aus mir heraus. “Wie? So aufeinander? Wie denn?” Plötzlich wurde der Sohn ganz ernst. “Na, so über Kreuz. Egal wie. Hauptsache aufeinander. Wie sie wollen.” Ich gestehe, dass das spontane Ende des Gespräches meine Schuld war. Denn jetzt musste ich prusten … abgeheftet unter: Stellungsratgeber eines Achtjährigen.
Mein Feedreader schweigt sich heute mit interessanten Veröffentlichungen weitgehend aus. Daher sind die Tagesfunde heute nicht sehr zahlreich …