Archive for Oktober, 2008

Heidenreichs Nachfolgercasting.

Spiegel online beschäftigt sich mit den möglichen Nachfolgern Elke Heidenreichs. Die Ernsthaftigkeit der vorgestellten Nachfolger darf ich aber ernsthaft bezweifeln – bei Dieter Bohlen habe ich aufgehört zu lesen …

Literarische Geschenke #4.

Was schenkt der deutsche Späteinkäufer in der Not? Richtig, einen Kalender. Nun gibt es neben den in allen Buchläden ausliegenden Allerweltskalendern auch richtig schöne Exemplare. Zu letzteren zähle ich die Tageskalender von Harenberg. Die Harenberg Kulturkalender gibt es zu verschiedenen Themen wie z.B. Reise, Chronik, Beziehungen und eben auch für Literatur. Auf der Vorderseite sind nette Fotos, die Rückseite ist mit informativen Texten gefüllt.

Sicherlich kein sehr einfallsreiches Geschenk, aber auch nicht die schlechteste Wahl für den literarisch Interessierten Menschen, von dem man nicht genug weiß, um ein wirklich persönliches Geschenk zu finden.

Harenberg Kulturkalender Literatur 2009 z.B. beiAmazon Partnerlink amazon kaufen

Mieses Wetter, Fehllinks und Tagesfunde.

Heute ist Freitag und ich spüre das nötige Wochenende in allen Knochen. Das wird nicht zuletzt auch am Wetter liegen. Das war nämlich in den letzten Tagen geradezu (hier bitte ein sehr vulgäres Adjektiv nach Wahl einsetzen). Obwohl sich für mich das ganze bisherige 2008 so angefühlt hat, als wenn ich von der Frühjahrsmüdigkeit ohne Übergang direkt in den Herbstdepressionen versunken bin. Nur so kann ich mir erklären, warum ich den ersten Link des Tages fast auf eine Seite gesetzt hätte, die von einem der von mir nicht so geliebten Frankfurter Verlage gesetzt hätte. Bloß gut, dass die Herrschaften immer ein ähnliches Seitenlayout haben. Das hat mich vor dieser Empfehlung – die ich dann wohl bereut hätte – bewahrt.

Was habe ich denn heute sonst noch gefunden:

  • Das Hamburger-Krimifestival beginnt am Sonntag. Leider ohne mich. 25 Lesungen versprechen spannende Unterhaltung.
  • Heute im TV: 3sat-”kulturzeit
  • “Ich bin dann mal weg” wird verfilmt. Spannend. Nachdem ich ihm das Buch schon nicht zugetraut habe und dann überraschend genussvoll dem Hörbuch lauschte, wage ich zum Film lieber keine Prognose.
  • Schreibwerkzeuge online. Google docs, Office Live Workspace und acrobat.com. Schreiben, ohne eine Textverarbeitung installiert zu haben.
  • Eragon erobert die Bestseller-Listen. Hmm. Ob ich wohl doch mal reinschauen sollte?

Buch des Jahres 2008.

Bei der Zeit kann man das Buch des Jahres 2008 wählen. Als Motivationsschub gibt es sogar etwas zu gewinnen.

Was schenkt man einem Literaten #3.

In der losen Reihe meiner Weihnachtsgeschenkempfehlungen für Literaten und solche die es sein wollen, weise ich heute wieder auf ein Hörbuch hin.

Schöner wird’s nicht von David Sedaris. Gelesen von Christian Ulmen. David Sedaris lese ich ohnehin gerne und Christian Ulmens Leseinterpretation trägt viel dazu bei, dass das Hören der vier CDs ein sehr unterhaltsamer Zeitvertreib ist.

Schöner wird’s nicht z.B. bei Amazon Partnerlink amazon kaufen oder bei audible herunterladen.

Wettbewerbe, Schreibstil, Klapsmühlenwecker und Briefe.

  • Schreibwettbewerb: Heyne sucht Deutschlands neuen magischen Bestseller (via)
  • Was macht einen guten Schreibstil aus? (pdf link)
  • Kreativ Wettbewerb der anderen Art. Bestatterbranche sucht einfallsreiche Werbung.
  • Er passt so hervorragend zu meinem heutigen Tag. Daher der Link zu diesem (etwas älteren) Text von Herrn Hoffa.
  • Das Deutsche Literaturarchiv erhält Briefe von Paul Celan.

(frühmorgendliches linkdropping)

Charaktere erschaffen.

Ich stolperte regelrecht über eine spannende Seite mit einem einem Workshop zum Thema “Charaktere erschaffen“. Auch wenn ich persönlich meine Figuren lieber wachsen lasse, statt sie bis in das kleinste Detail vorher zu planen (um dann ggf. die ganze Geschichte überarbeiten zu müssen) , ist die Aufstellung doch ein guter Leitfaden, um sich einem Charakter zu nähern.

Des Autors Rüstzeug. Von Schreibprogrammen und Normseiten.

Im Literatur-Café gab es schon immer* Vorlagen für eine Normseite. Nun steht dort eine verbesserte Version für OpenOffice 3) bereit. Ergänzt wird die Neuerung durch eine Kurzzusammenfassung der neuen OpenOffice Funktionen und einem Statement pro OpenOffice

Es lohnt sich für Autorinnen und Autoren nicht mehr, Geld für Microsofts Office-Anwendungen auszugeben, denn die kostenlose Alternative »Writer« als Bestandteil von OpenOffice kann alles, was eine Textverarbeitung können muss.

Für mich lohnt sich der Umstieg auf OpenOffice nicht. Ich besitze eine Word-Lizenz und habe mir meine Schreibumgebung mit eigenen Einstellungen, Makros und Vorlagen so heimelig gemacht, dass ein Umstieg auf einen neue Software für mich mit viel Aufwand verbunden wäre.

* gefühlt.

Geschenktipp für den weihnachtlichen Literaten #2.

Ja!. Ich bin früh dran dieses Jahr. Man könnte glatt noch ein böses Adjektiv vor früh setzen (ich denke da gerade an verdammt). Aber erstens möchte ich mein Leben gerade ohnehin straffer ordnen (dieser Schludrian geht ja so nicht weiter) und zweitens sind es nur noch 8 1/2 Wochen bis zum Heiligen Abend.

Nun aber zu meiner Empfehlung für heute.

Was braucht der Durchschnitts-Literat mehr als Papier? Klar. Schönes Papier. Papier, das von sich aus die Sinne anspricht, dass die Buchstaben aus das Schreiber herausfordert, dass die Tinte in sich aufsaugt und nie wieder her gibt. Und da gibt es seit Kurzem ein Produkt, welches geradezu prädestiniert ist, verschenkt zu werden.

Das Reclam-Universal-Notizboch. Gefunden vor ein paar Wochen bei Herrn Bosch. Zu beziehen z.B. über den Buchhandel (ISBN 978-3-15-900291-0) oder über Amazon Partnerlink Amazon.

Nicht das mir einer auf falsche Gedanken kommt. Wenn ich im Rahmen dieser Geschenk-Tipps etwas empfehle, dann sind das ausschließlich Dinge, über die ich mich freuen würde und keine Produkte von Herstellern, die mir irgendetwas dafür zukommen lassen (auch wenn der Link zu Amazon ein Partnerlink ist – das hat mehr Versuchscharakter …).

eBook. Eine mögliche Vorhersage.

Eines Tages wird Steve Jobs einen DIN-A5 Umschlag vor sich auf das Sprecherpult legen und anfangen zu reden. Er wird über Apples grandiose Verkaufszahlen sprechen, ein paar Scherze über Microsoft machen und etwas später dann ein sehr schlankes, fürchterlich sexy aussehendes Gerät aus dem Umschlag holen. Den iReader. Es wird vorher wochenlanges Gemunkel gegeben haben. Gerüchte und Theorien. Nun wird er ihn hochhalten, den iReader. Auf der Leinwand hinter ihm wird eine Webseite zu sehen sein, die iLetters heißen könnte. Jobs wird Verträge mit den Verlagsgrößen der Welt bekanntgeben, die es möglich machen, Bücher digital auf den iReader herunter zu laden. Er wird Verträge mit den großen Periodika-Publizisten bekannten geben, die es möglich machen, Tageszeitungen und Zeitschriften als BookCast zu abonieren. Es wird möglich sein, eigene Inhalte sehr einfach über den iLetters-Store zu verbreiten.

Und die Menschen werden es tun. Read More…